Liechtenstein steht vor grossen Herausforderungen in der Ausgestaltung des künftigen Verkehrssystems. Die Mobilität nimmt in der Entwicklung und Stärkung des Wirtschaftsstandorts Liechtenstein einen sehr hohen Stellenwert ein.

Die Interessengemeinschaft Mobiles Liechtenstein engagiert sich für eine zukunftsfähige Mobilität mit Fokus auf Optimierungen für alle Verkehrsträger. Dies leistet Gewähr dafür, dass wir alle mobil bleiben und Lebensqualität sowie Standortattraktivität und damit Wohlstand für uns und künftige Generationen gesichert werden. Die IG Mobiles Liechtenstein widmet sich aktuellen Themen und Teilbereichen des Mobilitätskonzepts 2030 wie derzeit der S-Bahn Liechtenstein und einem nachhaltigen Bahn-Bus-Konzept. Denn diese Kombination stellt die regionale und internationale Erreichbarkeit Liechtensteins sicher, entlastet die Strassen, stärkt die Wirtschaft und berücksichtigt das künftige Wachstum der Bevölkerungs- und Arbeitsplatzzahlen sowie den Klimaschutz. Das Engagement der IG ist aber langfristig ausgerichtet und wir werden den Anliegen einer zukunftsfähigen Mobilität auch nach der Volksabstimmung vom 30. August eine Stimme geben sowie als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Wir stellen 
uns Ihnen
 vor.
Elias Hasler, Gamprin-Bendern
Ich sehe in meiner Heimatgemeinde Gamprin-Bendern, welche Vorteile das Wirtschaftswachstum mit sich bringt, bekomme aber auch die Nachteile wie den drohenden Verkehrskollaps hautnah mit. Ein starker ÖV mit der S-Bahn als Rückgrat ist für mich die Lösung, um einerseits die Erreichbarkeit der Unternehmen und unser aller Wohlstand sicherzustellen und andererseits die Einwohner zu entlasten. Ein JA für die S-Bahn bedeutet ein JA für einen klimafreundlichen Wirtschaftsstandort Liechtenstein.
Als Schülerin in Feldkirch bin ich auf den ÖV angewiesen, und habe hier meine Erfahrungen gemacht. Von Schaanwald aus bin ich mit dem Bus gut bedient, da bis zur HAK der Bus eine eigene Spur hat. Ungern denke ich aber zurück an Bus-Fahrzeiten von über 1 Stunde meines Sozialen Jahres in Sargans. Hier gibt es leider keinen Zughalt mehr in Schaanwald, der mich in 11 Minuten nach Buchs bringen würde, von wo es dann beste Anschlüsse nach Sargans gibt.
Natalina Pisani, Schaanwald
Simon Heeb, Eschen
Die Weichen für das Verkehrssystem in Liechtenstein müssen wir so stellen, dass sich für künftige Generationen eine innovative Mobilitätszukunft entwickeln kann. Es sind alle Verkehrsträger einzubinden, so ist die nahtlose S-Bahn-Vernetzung mit St. Gallen und Vorarlberg genauso wichtig, wie Optimierungen im strassengebundenen Verkehr und dem Ausbau von Fahrradwegen. Diese Verantwortung müssen wir zur Sicherung unseres Wirtschaftsstandortes und Erhaltung einer gesunden Umwelt wahrnehmen.
Mobilität ist in einer stetig wachsenden Gesellschaft ein essenzielles Thema und erfordert ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Konzept. Aus meiner Sicht, ist für viele Liechtensteiner im Moment das eigene Auto die erste Assoziation, wenn sie an Mobilität denken. Damit hier ein Umdenken stattfinden kann, braucht es eine fundamentale Verbesserung der Alternativen. Die S-Bahn sehe ich hierbei als einen ersten Schritt in die richtige Richtung.
Nicola Kollmann, Ruggell
Philipp Eigenmann, Nendeln
Ein Hauptbahnhof für Liechtenstein in Eschen-Nendeln mit direkten Verbindungen in die Metropolen unserer Nachbarstaaten – das ist staatspolitisch ein Meilenstein! Die S-Bahn dient als Bindeglied zwischen der Liemobil und dem Individualverkehr. Für den Regionalverkehr mit internationaler Erreichbarkeit ist dies ein wichtiger Mosaikstein. Einfach wunderbar!
Für mich haben der Umwelt- und Klimaschutz grosse Bedeutung. Es ist daher an der Zeit, dass Liechtenstein sein Verkehrsproblem mit umweltfreundlichen Massnahmen wie einer Förderung des öffentlichen Verkehrs auf Strasse und Schiene löst. Wir Jugendlichen sind es gewohnt uns mit dem ÖV zu , wenn die Verbindungen sehr gut und schnell sind, so wie bei den angrenzenden modernen S-Bahnen in St. Gallen und Vorarlberg. Ein JA zur S-Bahn ist ein JA für unsere Zukunft.
Elias Kaiser, Mauren
Hubert Sele, Triesenberg
Die S-Bahn ist ein wichtiger Teil der künftigen Verkehrsinfrastruktur und eine logische Verbindung der St. Galler und Vorarlberger Bahnlinien. Das Bahntrassee besteht und der teilweise Ausbau auf zwei Gleise ermöglicht einen vernünftigen Taktfahrplan. Attraktive, schnelle Zugverbindungen, zeitgemässe Bahnhöfe und optimale Busanbindungen machen ein Umsteigen auf den ÖV interessant. Jeder Arbeitspendler in der S-Bahn ist weniger auf der Strasse. Die Finanzierung ist auf mehrere Jahre verteilt und für unseren Staat kein Problem. Das investierte Geld fliesst grösstenteils in das einheimische Gewerbe.
Eine S-Bahn ist nicht nur für die Agglomerationen, welche direkt an der Bahnlinie angesiedelt sind, ein riesen Gewinn, auch für die Gemeinden, die nicht direkt an einem Bahnhof liegen. Der Liemobil-ÖV wird ebenfalls die Anschlüsse im 30-Minuten-Takt an die S-Bahn garantieren und so sind wir regional und international modern, schnell und zeitgemäss vernetzt. Auch aus Sicht der Umwelt und des Klimawandels ist dies für uns Jungen wichtig. Deshalb ein klares JA für die S-Bahn und unsere künftige gesunde Lebensqualität.
Benedikt Hasler, Gamprin-Bendern
Hubert Lampert, Mauren
Regierungsvertreter, Beamte und Experten aus drei Ländern arbeiten jetzt an der Einbindung Liechtensteins in eine überregionale S-Bahnlösung. Jetzt ist der Zeitpunkt, um JA zur S-Bahn zu sagen. Die Investition lohnt sich. Dieser Schritt wird über lange Zeit positiven Einfluss auf die Entwicklung der Region haben. Nutzen wir jetzt die Chance, sonst werden wir sie für sehr lange Zeit vergeben haben.
Unsere derzeitigen Verkehrsträger stammen allesamt aus dem «letzten Jahrtausend» und sind für eine prosperierende Entwicklung unseres Landes nicht gewappnet. Die Bevölkerung und der Zustrom an Pendlern sind überproportional gewachsen. Indem wir vorausschauend handeln und die Mobilität auf allen Verkehrsträgern weiterentwickeln, bleiben wir attraktiv und gut erreichbar. Dafür braucht es moderne, hindernisfreie Infrastrukturen. Mit der S-Bahn machen wir einen ersten wichtigen Schritt in die richtige Richtung für eine zukunftsorientierte Mobilität.
Georg Matt, Mauren
Viviana Oehry, Eschen
Für mich wird in Zukunft die Anbindung an die S-Bahn in der Schweiz und in Österreich sehr wichtig sein. Je nachdem welche Studienrichtung ich wählen werde, muss ich oft zu meiner Uni in der Schweiz oder Österreich pendeln. Daher ist für mich die Verbesserung der S-Bahn Liechtensteins ein erster wichtiger Schritt. Damit der Bus nicht vermehrt im Stau steht, ist ein Ausbau der Busspuren nötig.
Um die Lebensqualität und Standortattraktivität in Liechtenstein erhalten zu können, müssen wir uns um die Infrastruktur kümmern. Der richtige Mix aus ÖV, Langsamverkehr und motorisiertem Individualverkehr ist unsere Zukunft. Wir müssen an die nächsten Generationen denken, an unsere Kinder und Enkelkinder. Wir haben heute die Chance, die Weichen für die Zukunft von uns und unseren Nachkommen in die richtige Richtung zu stellen.
Isabell Schädler, Schaan
Julia Harrer, Schellenberg
Unser Verkehrsproblem ist auch ein Umweltproblem. Sowohl die Mobilität als auch der Klimaschutz sind Themen, welche die Jugend heute und in Zukunft beschäftigen. Ich wünsche mir daher sehr, dass jetzt die Weichen in Richtung einer zukunftsfähigen und umweltfreundlichen Mobilität gestellt werden. Die Chance liegt in einem effizienten Bahn-Bus-System und einem dichten Fahrradwegnetz.
Ein attraktives Verkehrssystem ist für unser Land von hoher Bedeutung. Die heutige Situation ist für die zukünftige Entwicklung des Landes nicht gewappnet. Umso wichtiger ist es, jetzt und heute die Voraussetzungen für ein Verkehrssystem der Zukunft zu schaffen, welches den kommenden Herausforderungen bezüglich Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt gewachsen ist. Dazu braucht es eine kluge Kombination aller Verkehrsträger.
Jonas Grubenmann, Schellenberg
Samuel Kaiser, Schaanwald
Das Mobilitätskonzept 2030 soll wachsende Herausforderungen in der Mobilität für die Zukunft richtig lenken, optimieren und attraktiver gestalten. Die Wahlfreiheit der Verkehrsträger – des MIV, ÖV auf Strasse und Schiene sowie Langsamverkehr – muss für jede und jeden gewährleistet sein. Wichtig sind mir ein guter Mix mit einem fliessenden Verkehrssystem ohne fragwürdige Behinderungen von verkehrslogistischen Abläufen.
Am Mobilitätskonzept 2030 überzeugt mich die Kombination aus allen Verkehrsträgern. Wir müssen auf Lösungen setzen, die Strasse, Schiene und Radwege berücksichtigen. Daher appelliere ich an die Kompromissbereitschaft aller Akteure. Wir benötigen die S-Bahn genauso wie neue Entlastungsstrassen und Busspuren sowie Wege für den Langsamverkehr. Wir müssen zusammenhalten und einen für alle zum Ziel führenden Massnahmenmix umsetzen.
Rainer Ritter, Mauren
Paul Eberle, Eschen
Wir leben im und für das Land, leben aber auch von und für die Region. Denken wir auch so bei der Mobilität. Zersiedelung und flexible Arbeitszeiten bedeuten, dass das Auto die bevorzugte Mobilitätswahl ist, deshalb ist ein «Park and Ride» zur Reduktion der betrieblichen Parkplätze anzustreben. Wir brauchen die S-Bahn und das Sicherstellen der Schienenerschliessung für das Oberland ist ein langfristiges Ziel.
Wie auch viele andere Triesenberger Einwohner/-innen bin ich oft im Tal unterwegs und daher an einer Lösung des Verkehrsproblems interessiert. Die S-Bahn stellt zusammen mit dem Busverkehr ein nachhaltiges Mobilitätsangebot in unserer Region sicher. Während meiner Studienzeit in Dornbirn hätte ich z.B. davon profitiert. Die S-Bahn ist ein wertvoller Beitrag zur Verbesserung der grenzübergreifenden Verkehrsbelastung.
Fabian Schädler, Triesenberg
Deborah Koller, Ruggell
Als Studentin schätze ich gute ÖV-Anbindungen sehr, sowohl im Nah- als auch im Fernverkehr. Mit der S-Bahn erhalten wir die sinnvolle Nutzung der bereits vorhandenen Schiene und die Schliessung der Lücke zwischen den beiden S-Bahnen im St. Galler Rheintal und in Vorarlberg. Für die Verbindung des Unter- und Oberlandes setze ich auf ein gut getaktetes und auf den Bahnverkehr abgestimmtes Busnetz. Dies entlastet auch unsere Umwelt, wovon wiederum alle profitieren!
Wir alle tragen eine grosse Verantwortung für unsere nachkommenden Generationen – für unsere Kinder und Enkel –, heute die Entscheidung zu treffen, dass sich für sie eine moderne und ressourcenschonende Verkehrs-Organisation und damit eine gute Lebensqualität entwickeln kann. Die Chance für unsere Zukunft liegt in einem optimal kombinierten Mix aller Verkehrsträger, dem Bahn-Bus-System, Optimierung des MIV und dem Ausbau des Fahrradwegnetzes.
Johannes Kaiser, Schellenberg
Brigitte Haas, Vaduz
Liechtenstein ist ein überaus lebenswertes Land und ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort. Dazu müssen wir Sorge tragen, indem wir vorausschauend handeln und gerade die Mobilität in verschiedensten Bereichen weiterentwickeln: Radwege, Strassen, Bus und Bahn. Lasst uns dafür sorgen, dass wir verkehrstechnisch nicht abgehängt werden. Gehen wir jetzt den 1. Schritt in die Zukunft und sagen überzeugt Ja zur S-Bahn.
Mobilität hört nicht an unseren Landesgrenzen auf. Wir sind gefordert, unser Land für alle Verkehrsteilnehmer zu erschliessen und die Erreichbarkeit sicherzustellen. Unsere Nachbarländer haben bereits Massnahmen getroffen und massiv in die Infrastruktur des Schienennetzes investiert. Mit der Umsetzung eines klugen Massnahmen-Mix – ÖV-MIV-LV – müssen auch wir endlich unseren Beitrag für ein attraktives mobiles Liechtenstein leisten.
Eva Johann-Heidegger, Triesen
Ewald Ospelt, alt-Bürgermeister, Vaduz
«Kleines Land, kurze Wege.» Gerne weisen wir sinnbildlich auf diese Stärken Liechtensteins hin. Für mich gilt es, dieses grosse Potenzial verstärkt zu nutzen. Mit einem Ausbau der dazu notwendigen Infrastrukturen fördern wir unsere eigene Gesundheit, dienen der Umwelt und entlasten die Strassen vom motorisierten Individualverkehr. Das Mobilitätskonzept 2030 bietet eine nachhaltige Gesamtverkehrslösung, die ich unterstütze.
Ein wichtiges Rückgrat einer starken Wirtschaft, aber auch eines florierenden Gesellschaftslebens ist die Mobilität und dabei vor allem der öffentliche Verkehr. Daher müssen wir die S-Bahn als Chance sehen, die die Region im ÖV enger zusammenzuschliesst. Denn, wenn moderates Wachstum angestrebt wird, ist eine attraktive und umweltfreundliche Erreichbarkeit von essenzieller Bedeutung. Wir müssen in regionalen Massstäben denken.
Elmar Kindle, Triesen
Georg Kaufmann, Schaan
Mit dem doppelspurigen Ausbau sowie neuen Bahnhöfen wird die seit 150 Jahren bestehende Bahnverbindung zwischen Feldkirch und Buchs so leistungsfähig wie eine neue Strasse. Die darauf verkehrende S-Bahn steht für ein modernes, attraktives, der Bevölkerung dienendes Transportmittel, das die Mobilität in Liechtenstein nachhaltig bereichern und das bereits bestehende regionale S-Bahnnetz unserer beiden Nachbarn sinnvoll verbinden wird.
Es besteht Handlungsbedarf. Das Land stösst verkehrstechnisch an seine Grenzen. Das Mobilitätskonzept beinhaltet nicht nur Lösungen für die täglichen Staus, sondern bietet auch attraktive Möglichkeiten, auf das Auto zu verzichten. Doch das Beste daran ist, dass der Klimaschutz gefördert wird. Es ist eine Investition in die Zukunft, in die Zukunft meiner Generation. Es ist an uns allen, das Mobilitätskonzept zu realisieren.
Ladina Schädler, Eschen
Alissia Casagrande, Schaan
Schaan ist der Liechtensteiner Verkehrsknotenpunkt schlechthin. Dies lässt sich auch unschwer an den täglichen Staus im Zentrum sowie am Schleichverkehr in den Wohnquartieren erkennen. Dass die Fahrzeugzahlen noch zunehmen werden, ist ebenfalls kein Geheimnis. Das Mobilitätskonzept 2030 geht das Verkehrsproblem an. Dies freut mich sehr und ich sehe die S-Bahn als wichtigen Baustein dieses Konzepts.
Es ist höchste Zeit, dass wir für eine enkeltaugliche Mobilitätszukunft die richtigen Weichen stellen und endlich Massnahmen umsetzen. Neben dem Kernstück der S-Bahn von Feldkirch nach Buchs braucht es eine effiziente Anbindung auf der Strecke Ruggell – Bendern – Schaan. Erst wenn das Angebot von einem schnellen zuverlässigen ÖV vorhanden ist, wird es auch genutzt. Dann werden unsere Bahn-Haltestellen höchste Attraktivität erreichen.
Hubert Müssner, Gamprin-Bendern
Ingrid Hassler-Gerner, Eschen
Der Weg der nachhaltigen Mobilität wird gelingen, wenn alle Akteure zusammen dieses Ziel annehmen: der Staat, die privaten Haushalte und die Unternehmen. Mit guter Vernetzung des öffentlichen Verkehrs, einem attraktiven Fahrradnetz und dem motorisierten Individualverkehr mit modernen Verkehrsleitsystemen begegnen wir den anstehenden Herausforderungen. Die Vernetzung der Region mit der S-Bahn ist ein erster wichtiger Schritt.
Lebensqualität und Standortattraktivität liegen mir persönlich sehr am Herzen. Damit ÖV und Langsamverkehr zukünftig vermehrt als ernsthafte Alternativen gegenüber dem motorisierten Individualverkehr wahr- und angenommen werden, muss erst die dazugehörige Infrastruktur im ganzen Land – von Ruggell bis Balzers – zeitgemäss und attraktiv ausgestaltet werden. Dazu gehört auch eine lückenlose Anbindung an unsere Nachbarländer.
Thomas Büchel, Ruggell
Violanda Lanter, Ruggell
Wir sind JETZT in der Verantwortung! Nutzen wir die vorhandenen Bahnschienen, indem wir sie zu einer zeitgemässen S-Bahn umrüsten. Schaffen wir Platz für die Busse, damit sie eine echte Alternative zum Auto sein können. Entflechten wir die neuralgischen Verkehrsknoten und entlasten wir die Siedlungsgebiete. Sichern wir den Anschluss an das regionale und internationale Verkehrsnetz für unseren Wirtschaftsstandort.
Die Mobilitätslösungen müssen insbesondere für die kommenden Generationen – für uns Jungen und die kommende Jugend – klimafreundliche und entwicklungsfähige Perspektiven eröffnen. Die Jugend wächst heute in die Welt des ÖV hinein und so sollten ein effizientes Bahn-Bus-System, Fahrradwege und auch ein Strassennetz ausserhalb der Wohnquartiere eine Selbstverständlichkeit sein. Ich hoffe auf eine solche Zukunft.
Alma Muhamedagic, Schaanwald
Bettina Fuchs, Balzers
Stillstand bedeutet Rückschritt. Dies gilt auch für unser Verkehrsnetz. Das Mobilitätskonzept ist breit aufgestellt und mir gefällt die Sicht auf unterschiedliche «Wegarten» wie z.B. Strasse, Schiene, Langsam- und Aktivverkehrswege. Das passt zu unserem individuellen Zeitgeist und hat ein grosses Potenzial für unsere künftigen Generationen. Die Zukunft der Mobilität sehe ich in den umweltschonenden und nachhaltigen Technologien.
Man denke sich, ein Land steht vor zentralen Weichenstellungen in der zukünftigen Mobilität, es besteht dabei die grosse Gefahr, dass es sich dabei auf das Abstellgleis manövriert und niemand würde sich dafür einsetzen, dass das nicht passiert. Deshalb sage ich mir: Frage nicht, was ich für mich und meine Generation tun kann – sondern frage, was ich für unsere Nachkommen und die zukünftigen Generationen tun kann.
Donath Oehri, Gamprin-Bendern
Dr. Martin Meyer, Gamprin
Ich setze mich aktiv für eine nachhaltige Mobilitätszukunft ein. Unser Land hat in den letzten 50 Jahren ein enormes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum erfahren. Die Infrastruktur ist jedoch mit wenigen Ausnahmen auf dem Niveau der 1960er Jahre stehengeblieben. Deshalb unterstütze ich den Ausbau des ÖV genauso sowie den Bau von Entlastungstrassen. Für weniger Stau. Für mehr Klimaschutz. Für nachfolgende Generationen.
Wir tragen Verantwortung für unseren Lebensraum und unsere Natur wie für unseren Kultur- und Wirtschaftsstandort. Wir sind auf eine gute nachbarschaftliche und grenzüberschreitende Zusammenarbeit angewiesen. Die Realisierung der S-Bahn ist eine wichtige Grundlage zur regionalen Stärkung des ÖV. Für enkeltaugliche Lösungen braucht es den Dialog zwischen allen zivilgesellschaftlichen Akteuren in Liechtenstein und in der Region.
Josef Biedermann, Planken
Manfred Batliner, Eschen
Liechtenstein muss sich den Mobilitätsbedürfnissen entsprechend entwickeln können. Die Politik, die Verkehrsteilnehmer und ihre Vertreter sowie die Verbände müssen konsensfähig sein, andernfalls eine Entwicklung Liechtensteins ausgebremst wird. Die S-Bahn ist ein zentrales und wichtiges Projekt. Es bietet die Grundlage für einen attraktiven ÖV. Die Umsteigebereitschaft auf Bus und Bahn ist bei Einwohner und Grenzgänger zu fördern.
Ich bin in meinem Job auf das Auto angewiesen. Mir ist wichtig, dass nicht nur ein Element vorangetrieben wird, sondern dass in Zukunft ein Zusammenspiel aller Verkehrsträger – sprich S-Bahn/Bus/Langsamverkehr – realisiert wird. Die Dörfer und Wohnquartiere müssen vom Durchgangsverkehr befreit werden und so sind Optimierungen für den motorisierten Individualverkehr in stark frequentierten Zentrumsbereichen unumgänglich.
Mario Bühler, Triesenberg
Ossi Öhri, Schaanwald
Ein Zusammenschluss engagierter und an der Weiterentwicklung der Mobilität in unserem Land interessierter Menschen ist sehr wichtig. Durch den platzmässig beschränkten Lebensraum in Liechtenstein ist der Ausbau des öffentlichen Verkehrs der beste Weg, den stetig zunehmenden Stauproblemen entgegenzutreten. Hier können wir mit der S-Bahn einen ausserordentlich wichtigen ersten Schritt in die richtige Richtung machen.
Der wirtschaftliche Erfolg des Landes sowie unser heutiger Wohlstand sind auf eine zeitgemässe Verkehrsinfrastruktur angewiesen. Nun ist ein wichtiger Zeitpunkt gekommen, die ohnehin schon bestehende Eisenbahnschiene den heutigen Bedürfnissen anzupassen und die S-Bahn für eine zukunftsorientierte Mobilität zu nutzen. So bleibt unser Wirtschaftsstandort attraktiv und unsere Lebensqualität wird für unsere Nachkommen gesichert.
Patrick Elkuch, Schellenberg
Gerald Marxer, Mauren
Die zukünftige liechtensteinische Mobilität wird elektrisch. Sei es der schienen- oder strassengebundene ÖV (Bahn, E-Busse), sei es der IV (E-Auto, E-Roller, E-Bike): CO2-neutral, fast lautlos und umweltfreundlich. Dafür braucht es eine moderne, hindernisfreie Infrastruktur, die wir heute nur teilweise haben. Das Mobilitätskonzept 2030 vereint die Ansprüche aller Liechtensteiner, Pendler, der Wirtschaft und der Umwelt.
Die Verkehrsdichte nimmt uns in die Verantwortung, neue Weichen zu stellen. Dabei sehe ich ein Miteinander von Auto, öffentlichem Verkehr und Langsam Verkehr. Dass wir hier gemeinsam auch um Kompromisse ringen müssen, um für unsere kommenden Generationen eine verträgliche Verkehrssituation zu erreichen, ist für mich das oberste Ziel. Um eine enkeltaugliche Verkehrssituation zu erreichen, müssen wir bereit sein, neue Wege zu gehen.
Helmuth Büchel, Balzers
Florin Konrad, Schaan
Für mich ist die S-Bahn essenziell für die Entwicklung Liechtensteins. Auch ich als «Oberländer» finde, dass die S-Bahn einen grossen Nutzen bringt. Neben der Reduktion an Verkehr zu Stosszeiten, was zu einer Erhöhung der Lebensqualität im ganzen Land führt, kann durch den Bau der S-Bahn ein massgeblicher Beitrag zu einer positiveren Klimabilanz geleistet werden. Besonders für zukünftige Generationen ist dies wichtig.
Als Triesenberger bin ich zwar nicht direkt an das S-Bahn-System angebunden. Dennoch ist es auch für mich ein unschätzbarer Vorteil, wenn ich in Trübbach oder Schaan in die Bahn einsteigen kann und somit mit der Region und der Welt verbunden bin. Die S-Bahn Liechtenstein ist für mich daher ein sehr wichtiger Teil des grenzüberschreitenden Netzes.
Simon Welte, Triesenberg
Sara Hoop, Eschen
Ich finde die Umsetzung einer S-Bahn Linie eine gute Massnahme zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs und als massgeblicher Beitrag für die Umwelt. Für unsere Zukunft ist es wichtig ein attraktives Verkehrssystem zu schaffen. Parallele Massnahmen zum Bau der S-Bahn sind für mich jedoch zwingend notwendig. Im speziellen ist die Verkehrsproblematik in Schaan mit einzubeziehen sowie eine Weiterführung der S-Bahn nach Balzers/Trübbach.